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Hausanbau: Planung, Tipps und Kosten

Veröffentlicht am 26.01.2024

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen Einblick geben, worauf es beim Hausanbau ankommt, und welche Planungsschritte von Bedeutung sind.

Die Idee, einen Hausanbau umzusetzen, öffnet die Tür zu einer individuellen Erweiterung des Eigenheims, die ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden kann. Ob es sich um ein gemütliches Gartenhaus handelt oder um einen praktischen Carport – die Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten ist breit gefächert. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen Einblick geben, worauf es beim Hausanbau ankommt, welche Planungsschritte von Bedeutung sind und welche finanziellen Aspekte dabei eine Rolle spielen können. Darüber hinaus schauen wir uns verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten an, unter anderem den interessanten Ansatz des Immobilien-Teilverkaufs.

Worauf Sie beim Hausanbau achten sollten: Planungsschritte im Überblick

Ganz gleich, ob es um Schönheitsmaßnahmen oder die Verbesserung der Energieeffizienz geht: Ein Hausanbau kann sehr zeitintensiv sein und sollte gut geplant werden. Hier einige Tipps für Ihr Vorhaben:

1. Wünsche

Der erste Schritt zum Hausanbau ist die Definition Ihrer Wünsche: Was soll es werden? Eine Vergrößerung der Wohnfläche durch einen umfassenden Anbau, den Bau eines Wintergartens oder die Errichtung eines Carports? Machen Sie sich eine grobe Vorstellung, finden Sie Inspirationen und suchen Sie sich Beispiele heraus, die Sie mit Ihrem Architekten besprechen können.

2. Architekt

Sofern es sich nicht um kleine Baumaßnahmen handelt, kann das Engagieren eines Architekten sinnvoll sein. Insbesondere dann, wenn es sich um eine Verlängerung, Verbreiterung oder Aufstockung eines Wohnhauses handelt. Er übernimmt nicht nur die Planung des Hausanbaus nach Ihren Vorstellungen, sondern bereitet auch sämtliche Unterlagen für den Bauantrag vor und weiß genau, was das Bauamt sehen möchte. Hier finden Sie einen Architekten in Ihrer Nähe.

3. Bauamt

Ist für Ihr Vorhaben eine Baugenehmigung nötig? Besprechen Sie dies mit Ihrem Architekten und der örtlichen Gemeinde, damit es später keine böse Überraschung gibt.  

4. Budget

Passen Ihre Vorstellungen und Pläne zu Ihrem Budget und haben Sie ausreichend Kapital? Wer keinen Kredit aufnehmen möchte, aber dennoch finanzielle Mittel benötigt, kann über einen Teilverkauf des Hauses nachdenken. Dabei werden maximal 50 Prozent Ihres Eigentums an Engel & Völkers LiquidHome Österreich verkauft, jedoch behalten Sie als wirtschaftlicher Eigentümer weiterhin sämtliche Nutzungsrechte sowie ein lebenslanges Wohnrecht. Sie können in Ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben und diese nach Ihren Vorstellungen gestalten, erhalten aber durch die Auszahlung des Teilverkaufspreises gleichzeitig neues Kapital für den Hausanbau.  

5. Brandschutz

Aus Brandschutzgründen schreibt das Gesetz vor, dass zwischen freistehenden Häusern mit Anbau und angrenzenden Gebäuden ein Abstand von mindestens 3 Metern bestehen muss. Ausnahme: Ist das angrenzende Gebäude durch eine Brandschutzmauer geschützt, dient diese als Grenze, auch wenn der Abstand weniger als 3 Meter beträgt.

Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Anbau am bestehenden Haus?

Den Wintergarten nach Herzenslust planen und einfach drauflos bauen? Auch wenn wir in Österreich grundsätzlich Baufreiheit genießen und Eigentümer und Eigentümerinnen ihre Grundstücke nach ihren Wünschen gestalten können: Ganz so einfach ist es leider nicht. Wer einen Anbau am Haus plant, muss sich von der örtlichen Gemeinde in vielen Fällen eine Baubewilligung erteilen lassen. Erst wenn diese erteilt wurde und klar ist, dass die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden, dürfen Sie mit dem Hausanbau beginnen. Die Bearbeitung kann wenige Wochen bis mehrere Monate beanspruchen – planen Sie also rechtzeitig.

Mit Glück benötigen Sie aber auch gar keine Baugenehmigung – das hängt in der Regel vom Bebauungsplan Ihrer Gemeinde ab und sollte dort vorab erfragt werden.

Das genaue Bauverfahren können Sie hier abrufen.

Was muss ein Bauantrag enthalten?

Stellen Sie sicher, dass Ihr Bauantrag zum Zeitpunkt der Einreichung sämtliche Unterlagen enthält – andernfalls kann sich das Prozedere unnötig in die Länge ziehen. Wichtig: Nicht jeder kann einen Bauantrag stellen. In der Regel wird dies von einem Architekten oder Bauingenieur gemacht.

  • Bauklasse
  • Bebauungsdichte
  • Bauweise: offen (Freistehend), gekuppelt (an ein anderes Gebäude angebaut), geschlossen (durchgehende Häuserflucht)
  • Abstände zu benachbarten Liegenschafte

Quelle: Bauantrag-Inhalte

Haben Sie alle Unterlagen beisammen, werden sie in dreifacher Ausführung beim Bauamt eingereicht.

Was kostet ein Bauantrag?

Auch ein Bauantrag muss geprüft, bearbeitet und abgestimmt werden – natürlich lässt das Bauamt sich dies entsprechend bezahlen. Generell werden etwa 0,5 Prozent der gesamten Baukosten für einen Bauantrag einkalkuliert. Bei Kosten von 300.000 Euro wären das also 1500 Euro. Auch wenn die Kosten für den Anbau sehr gering sind, wird ein Mindestbetrag von etwa 100-200 Euro fällig.

Wie groß darf der Anbau an einem bestehenden Haus sein?

Wie viele Etagen darf ein Gebäude haben? Wie umfangreich darf ein Anbau werden? Auch das ist im Bebauungsplan der jeweiligen Gemeinde festgelegt und kann - je nach Bundesland - stark variieren. Beispiel: In einer Ortschaft, in der eine eingeschossige Bauweise vorgesehen ist, darf die Grundfläche des zweiten Geschosses nicht mehr als zwei Drittel der Fläche des Untergeschosses umfassen. Außerdem sind beim Hausanbau Brandschutzmaßnahmen und die damit einhergehenden Abstandsvorschriften einzuhalten (s. oben: Das sollten Sie beim Hausanbau beachten).

Kosten für einen Hausanbau

Die Kosten für die Erweiterung eines Hauses sind so vielfältig wie die Möglichkeiten selbst – und natürlich macht es einen Unterschied, ob es um die Schaffung von Parkplätzen, den Ausbau des Kellers oder die Verlängerung eines Hauses geht. Ganz grob sollten Sie beim Hausanbau eines Einfamilienhauses pro Quadratmeter Nutzfläche mit Baukosten von 600 bis 1000 Euro rechnen. Bei einem Anbau von 20 m² können Sie also zwischen 12.000 und 20.000 Euro einkalkulieren. Beim Anbau von 30 m² würden Sie zwischen 18.000 und 30.000 Euro liegen. Hinzu kommen dann noch unterschiedliche Gebühren und Honorare. Hier ist es ratsam, vorab einen Kostenplan aufzustellen, der folgendes beinhalten sollte:

  • Baukosten (Größe, Bodenbeschaffenheit, Grundriss, Dachform, Ausstattung, Materialien)
  • Architektenhonorar
  • Baugenehmigung
  • Vermessungsgebühren

Nicht selten ist ein Hausanbau teurer als der Bau eines neuen Gebäudes. Es ist also sehr empfehlenswert, die Kosten vorab gründlich zu prüfen und abzuwägen, ob das Vorhaben wirklich Sinn ergibt.

Ökologisches Bauen: Der nachhaltige Hausanbau

Wer über einen umfassenden Hausanbau nachdenkt, sollte auch nachhaltige Maßnahmen in Erwägung ziehen – zum Beispiel um die Energieeffizienz zu steigern oder die Umwelt mit ökologischen Baustoffen zu schonen. Damit leisten Sie nicht nur einen wichtigen Beitrag für unser Klima, sondern können auch den Wert Ihrer Immobilie steigern. Wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern, erfahren Sie in diesem Beitrag: Immobilienwert steigern: Ideen und Tipps

Hausanbau im Alter – Was lohnt sich und was ist möglich?

Der Gedanke an einen Hausanbau gewinnt insbesondere im Alter an Bedeutung, wenn mehr Raum benötigt wird oder die Wohnverhältnisse an veränderte Bedürfnisse angepasst werden sollen. Es gibt verschiedene Überlegungen, die Sie vor der Planung eines Hausanbaus berücksichtigen sollten. Welche Möglichkeiten bieten sich für einen Anbau? Welche Größe ist überhaupt erlaubt? Es ist wichtig, diese Fragen im Vorfeld zu klären, um eine solide Planungsgrundlage zu schaffen.

Verschiedene Anbaumöglichkeiten ergeben sich je nach Art des Hauses und der Größe des Grundstücks. Ein freistehendes Haus bietet normalerweise mehr Spielraum als ein Reihenhaus. Auch die Auswahl des Baustils und der Baustoffe sollte wohlüberlegt sein, um ein harmonisches Gesamtbild zu gewährleisten.

Die Ideen für einen Hausanbau sind vielfältig und reichen von einem zusätzlichen Raum für Hobbys über ein Gästezimmer bis hin zu einem großzügigen Anbau als eigenständige Einliegerwohnung. Inspirationen können durch Gespräche mit einem Architekten oder den Besuch bereits umgesetzter Projekte gewonnen werden.

Beim Hausanbau sind bestimmte rechtliche Voraussetzungen zu beachten, die durch die Bauverordnung geregelt werden. Eine frühzeitige Klärung mit der örtlichen Baubehörde ist unerlässlich, um mögliche Probleme zu vermeiden. Die Genehmigungspflicht kann je nach Region unterschiedlich sein.  

Die Finanzierung eines Hausanbaus erfordert eine solide Planung, da die Kosten erheblich sein können. Neben klassischen Finanzierungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Bankkredite oder Fördermittel, bietet der Immobilien-Teilverkauf eine moderne Alternative. Hierbei besteht die Möglichkeit, Teile der Immobilie zu verkaufen und dennoch weiterhin in dieser zu wohnen.

Lohnt sich der Anbau an ein bestehendes Haus vor dem Verkauf?

Die Überlegung, einen Hausanbau vorzunehmen, kann nicht nur den Wohnkomfort steigern, sondern auch den Wert der Immobilie langfristig erhöhen. Es ist lohnenswert, die Investition in einen Hausanbau in Verbindung mit dem potenziellen Verkaufserlös zu betrachten. Besonders bei beschränkter Wohnfläche kann ein Anbau vor dem Verkauf durchaus sinnvoll sein.  

Fazit

Die Planung eines Hausanbaus erfordert eine sorgfältige Herangehensweise und gründliche Überlegungen in verschiedenen Bereichen. Von der Definition persönlicher Bedürfnisse über die Klärung rechtlicher Voraussetzungen bis zur realistischen Budgetplanung sind viele Aspekte zu beachten. Die vielfältigen Anbaumöglichkeiten, rechtlichen Voraussetzungen und Finanzierungsüberlegungen sollten frühzeitig in Angriff genommen werden, um einen reibungslosen Ablauf des Projekts zu gewährleisten. Besonders die Zusammenarbeit mit einem Architekten und die frühzeitige Klärung von Baugenehmigungen sind entscheidende Schritte. Die Kosten für einen Hausanbau variieren stark, daher ist eine detaillierte Kostenplanung unerlässlich.  

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